CMS-MEDIEN Webhosting-Pakete - Infos hier !

Registrierung Kalender Häufig gestellte Fragen Suche Mitgliederliste Moderatoren und Administratoren Startseite
Indonesien-Forum » Bali-Forum » Bali-/Ubud-Update 2011 » Hallo Gast [registrieren|anmelden]
« Vorheriges Thema Nächstes Thema » Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Autor
Beitrag
Flüsterer
König




Dabei seit: Juni 2005
Herkunft: Konstanz am Bodensee
Beiträge: 772

Flüsterer ist offline
  Bali-/Ubud-Update 2011Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Es ist Nyepi und unser diesjähriger zweimonatiger Winteraufenthalt auf Bali geht in vier Tagen zu Ende. Zeit für das versprochene Update, das diesmal ein bisschen grundsätzlicher ausfallen wird als in den Jahren zuvor. Außerdem wird es zumindest für einige Jahre wohl das letzte sein, dazu später mehr.

Über die Entwicklung des Tourismus auf Bali ist in diesem Forum schon viel geschrieben und diskutiert worden. Man überbietet sich vor Ort geradezu mit Erfolgsmeldungen: Immer mehr Gäste strömen auf die Insel. Was man verschweigt: Sie bleiben immer kürzer. Für Bali und seine Bewohner bedeutet das: Immer größerer Raubbau an den Ressourcen vor allem durch ständige Erweiterung der bebauten Fläche an den Küsten und stark zunehmender Individual- und Busausflugsverkehr mit der damit einhergehenden Überlastung der Infrastruktur und Umweltverschmutzung. Diese infrastrukturellen und „natürlichen“ Kosten sind von allen Balinesen zu tragen, während der Gewinn aus dem Tourismus nur wenigen zugutekommt. Zunehmend setzt man nämlich auf zwei Säulen:
1) Kurzreise-Pauschaltourismus aus umliegenden südostasiatischen Ländern, wo Bali sich das Image einer Art Hawaii Asiens erworben zu haben scheint - was, diese Anmerkung kann ich mir nicht verkneifen, nur deshalb funktioniert, weil die allermeisten dieser Koreaner, Taiwanesen usw. noch nicht auf Hawaii waren.
2. Luxustourismus aus Australien, USA und Europa.
Die Packpacker und Traveller, die bis vor einigen Jahren einen wichtigen Teil der Reisenden stellten, bleiben mehr und mehr aus. Damit sinken gleichzeitig die Einnahmemöglichkeiten kleiner balinesischer Familien-Tourismusbetriebe (Homestays, Warungs, „Transport“). Die meisten neuen Luxushotels und -restaurants gehören Ausländern, die Balinesen zu lokalen Niedriglöhnen beschäftigen und gleichzeitig Preise fordern, die zum Teil über dem europäischen Niveau liegen, zumindest wenn man Preis und Leistung vergleicht.

Damit sind wir beim konkreten angekommen. Wie stellt sich die Situation in Ubud dar - und nur darüber kann ich fundiert etwas sagen, da ich den Rest Balis immer nur kurz besuche. Auf einen Nenner gebracht könnte man sagen: In der Stadt herrscht eine Art Goldgräberstimmung. Wir kommen seit 1990 regelmäßig nach Ubud. Seit sechs Jahren leben wir hier jedes Jahr zwei Monate. Rechnet man alle Aufenthalte zusammen, haben wir insgesamt mehr als zwei Jahr auf der Insel verbracht, 95 % davon in Ubud. Wir lieben diese kleine Stadt und es tut uns weh zu sehen, was hier im Moment passiert.

Schon seit Jahren kollabiert der Verkehr in Ubud in den Mittags und Nachmittagsstunden rund um den Markt. Der Grund: Busse voller Tagesauflügler, die möglichst direkt vor dem Markt aussteigen wollen. Jetzt beginnt dieser Verkehrsstau bereits gegen 10 Uhr und er betrifft keineswegs mehr nur die Jl. Raya, sondern auch die Jl. Peliatan und die Jl. Hanoman bis hinauf zur Petrolstation in Pengosekan. Vor einigen Restaurants, in denen die Tagesgäste ihren Lunch nehmen, etwa das „Bebek Bengil“ und das „The Pond“ stehen fünf bis sechs Busse mit laufendem Motor, damit die Gäste anschließend wieder in einem gut gekühlten Fahrzeug Platz nehmen können. Essen müssen sie und alle anderen halt vorher in dem Dreck, den die Auspuffe dank fehlender oder alter Rußfilter und defekter Dichtungen in die Gegend blasen.
Würde man im Zentrum die Feinstaubbelastung messen, kämen garantiert Werte heraus, die in deutschen Städten ein sofortiges Fahrverbot zur Folge hätten. Hier scheint es niemanden zu stören. Redet man mit Einheimischen, zucken sie nur die Schulter. Dabei wäre das Problem leicht zu lösen: Verbannung des Busverkehrs aus der gesamten Innenstadt. Ubud ist klein und es gibt genügend Parkfläche, von der aus die Gäste zu Fuß alle Punkte erreichen könnte. Dazu kommen wird es allerdings wohl erst am St. Nimmerleinstag. Na ja, ganz untätig war man nicht! Man erhebt eine Parkgebühr von Bussen. Sage und schreibe 10.000 Rp. Die zahlt der Guide gerne aus seiner eigenen Tasche, wenn anschließend das Trinkgeld stimmt.

Was folgt aus dieser Situation für einen Baliurlauber, der ein paar Tage in Ubud verbringen will? Riet ich bis vor ein paar Jahren noch zu einer möglichst zentralen Unterkunft, würde ich heute dringend davon abraten. Tagsüber sollte man die Innenstadt ohnehin meiden, also besser etwas außerhalb wohnen und abends in die Stadt fahren. Als idealer Standort, ruhig und dennoch zentrumsnah (über den öffentlichen Weg durch den Affenwald ist man sogar zu Fuß in zehn Minuten in der Stadt) bietet sich Nyukuning an. Freunde wohnten dieses Jahr im Alam Shanti, das wirklich wunderschön und sehr zu empfehlen ist.

In der Restaurantszene hat sich in den letzten Monaten manches getan. Wir haben einiges ausprobiert und wurden regelmäßig enttäuscht. Das vietnamesische Restaurant über dem Bintang Supermarkt ist genauso wenig empfehlenswert wie das daneben neu eröffnete chinesische Restaurant. Vor dem japanischen Restaurant in Sengingan (Marn Maru oder so ähnlich) sei sogar ausdrücklich gewarnt. Meine Frau bestellte „Beef Teriyaki“ und bekam ein Schweineschnitzel. Als wir das Personal darauf hinwiesen, dass es sich um Schwein und nicht um Rind handele, wurden wir erst dreist belogen, als wir weiter auf Beef beharrten, verstand uns plötzlich niemand mehr.
Es gibt jetzt sogar ein deutsches Restaurant in Ubud mit dem lustigen Namen Wackel. Wir haben auf einen Besuch verzichtet und auch sonst nie einen einzigen Gast darin gesehen. Wird wohl seine Gründe haben.
Generell kann man sagen, dass die Preise in den Restaurants an der Golden Mile (= in fußläufiger Nähe zum Markt) deutlich gestiegen sind. Oft erreichen oder überschreiten sie sogar europäisches Niveau - ohne entsprechende Qualität. Ein Cappuccino und ein kleines Stück Kuchen kosten im Casa Luna rd. 70.000 Rp. - mehr zahle ich auch in meinem Stammcafé in Konstanz nicht. Da bleibe ich doch lieber bei meinem Bali Kopi, für den man am Warung 3000 Rp. bezahlt - na ja, als orang putih vielleicht auch mal 5.000 ;-)

Aber auch manch kleiner Warung hat sich von der Goldgräberstimmung anstecken lassen. Die Chefin unseres Stammlokals in Penestanan (Bubus Warung) hat die Preise um satte 25 % erhöht. Und der im letzten Jahr noch gelobte Warung little India auf der Jl. Hanoman nimmt inzwischen Preise, die sich nicht mehr von denen des schicken indischen Restaurants „Indian Delites“ ein paar hundert Meter weiter unterscheiden. Nur dass man im Warung auf unbequemen Stühlen direkt an der Straße sitzt.

Ansonsten empfehle ich weiterhin die „Klassiker“ der Restaurantszene, die ich in den vergangenen Jahren empfohlen habe. Sie zeichnen sich durch stabile Preise und ebenfalls gleichbleibende Qualität aus.

Ach ja, noch was hat sich in Ubud verändert. Ich habe noch nie in all den Jahren zuvor so viele alleinreisende Frauen in der Stadt gesehen. Vermutlich reisen sie auf den Spuren von Elizbeth Gilberts bzw. ihrem Roman „Eat, Pray, Love“. Viele von ihnen fahren sogar mit dem Fahrrad durch die Stadt, wahrscheinlich suchen sie den idyllischen Weg, auf dem Julia Roberts so anmutig und in wenigen Minuten an eine traumhafte Badebucht radelte und auf dem sie ihrem Latin Lover begegnete. In Ermangelung letzterer dürften sich zumindest die „Ubud Cowboys“ über diese Entwicklung freuen.
Zudem scheint sich Ubud zu einem spirituellen und esoterischen Zentrum zu entwickeln. Sinnsuchende und Durchleuchtete aller Art schweben über die Straßen und bevölkern die immer gleichen Szenecafés und Restaurants mit vegetarischen, veganisch, holististischen oder sonstwie speziell drehenden Speisen. Schon ihre Haltung und Körpersprache macht deutlich, dass sie sich für auserwählt halten und mit dem Rest der Welt, einschließlich der sie bedienenden Balinesen, möglichst wenig zu tun haben wollen.

Wer bis hierhin gelesen hat, ahnt es vermutlich. Dieses Ubud ist nicht mehr unsere Stadt. Und so ziehen auch wir weiter und werden unsere Winterflucht nächstes Jahr nicht auf Bali verbringen. Die Welt ist groß und schön!
Allen, die wirklich Bali erleben und nicht nur Urlaub in einer austauschbaren Tourismusmaschine machen wollen, sei der Osten der Insel empfohlen. Hier kann man noch den Zauber finden, der uns und viele andere so fasziniert.

Zum Schluss als Fazit das Zitat einer Bekannten, die auch seit vielen Jahren Indonesien bereist. Auf der Fahrt zum Flughafen schaute sie aus dem Fenster und sagte resigniert: „Sieh dir diese Zersiedelung und diesen Müll an. Wenn eine Tourismusregion in Europa ihre Umwelt und damit auch ihre Gäste so schlecht behandeln würde, wäre sie bald weg vom Fenster.“
Möge Bali bald zur Einsicht kommen, damit der Insel und ihren Menschen dieses Schicksal erspart bleibt.


__________________
Eine Nacht im Grandhotel ist Luxus fuer den Koerper. Eine Nacht unterm Sternenzelt ist Luxus fuer die Seele.

05.03.2011, 05:59 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Flüsterer senden
Hans-Jürgen Hopp
Kaiser




Dabei seit: Dezember 2001
Herkunft: Hannover
Beiträge: 1174

Hans-Jürgen Hopp ist offline
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Ich schrieb am 18.02.2010:


"Hallo,
kann mich der Kritik nur anschließen!! War im Januar auf Bali (komme regelmäßig seit 25 Jahren) und habe mich wirklich gefragt, was mich eigentlich noch reizt..hätte ich nicht so viele persönliche Kontakte und Freundschaften, ich glaube, ich würde mich auch lieber auf anderen Inseln aufhalten wollen...der Ausverkauf ist in vollem Gange...insbesondere die unzähligen illegalen Villen der Ausländer verursachen bei mir regelrecht Aggressionen...
übrigens fällt der Strom nicht nur bei Kurzschlüssen aus sondern wird seit einiger Zeit gezielt stundenweise abgestellt, da die Kapazitäten nicht ausreichen. Besonders in Denpasar ist dies täglich der Fall...."
Ich kann verstehen, dass ihr den Entschluss gefasst habt, ein anderes Überwinterungsziel zu suchen. Auch ich bin mittlerweile nur noch kurzzeitig auf Bali und reise schnell weiter gen Osten, Flores z.B.
Wie du schon gesagt hast: die Welt ( bzw. Indonesien)ist groß, es gibt noch viel zu entdecken!


__________________

Gruss von Hans-Jürgen

http://www.bali-intern.de

05.03.2011, 06:52 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Hans-Jürgen Hopp senden Homepage von Hans-Jürgen Hopp
kembang
Kaiser



Dabei seit: Oktober 2004
Herkunft:
Beiträge: 1065

kembang ist offline
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Hallo.

Schade, dass wir uns nicht ueber den Weg gelaufen sind @ Hans - Juergen. Ich war 4 Tage im Januar 2011 in Ubud, um balinesische Freunde zu besuchen. Mit meiner Frau wohnte ich in Kedewatan (bei Ubud). Mir hat es hier sehr gut gefallen. Mit einem Motorrad mit Fahrer fuhr ich auch zum Ortskern / Markt, um mir vom Touristenbuero die aktuellen Orte der Tanzdarbietungen geben zu lassen. Ich glaube, daß der Bericht von Fluesterer den Zustand noch schmeichelt. Der Verkehr ist grauenvoll. Ob Busse, Autos oder Motorraeder .. Alle wollen sie am Markt oder in der Naehe vom Markt parken. Die Busse spucken hunterte von Touristen der verschiedensten Nationen aus. Es herschte ein Gedraenge und Geschiebe. Dies fuehrte in der Vergangenheit immer mehr dazu, daß die Preise explodierten und die Qualitaeten, was auch immer, sehr litten. Dies gilt nicht nur fuer den Ortskern von Ubud, sondern auch fuer alle Sehenswuerdigkeiten um Ubud, welche in den Reisefuehrern erwaehnt werden ( Galerien, Sukawati, Goa Gajah, Gunung Kawi .... ) Da die Touristen fast jeden Preis zahlen, ist nichts mehr guenstig zu haben. Ich meine damit :
Rp. 40.000 fuer einen Kaffee in Ubud ; Rp 1.000 fuer einen Kaffee in einem Warung in Ostbali.
Rp.12.000 Waschen eines Shirt in Ubud : Rp 1.000 kostet es in Timbra, bei Candidasa, usw. usw ....
Malereien und Holschnitzereien sind fast nur noch zu Mondpreisen und niedrigster Qualitaet zu haben und die Preise, welche die Hotels in den Touristenhochburgen verlangen, bin ich auch nicht bereit zu zahlen.

Sehenswert sind manche Tanzdarbietungen in und um Ubud. Preise zwischen Rp. 75.000 und Rp 100.000.

Wie auch Hans - Juergen und Fluesterer sind / waren wir eigentlich treue Bali - Fans. Auch Heike erwaehnte eine gewisse "Balimuedigkeit". Ich schliesse mich dem an. Mich halten auch die Freundschaften zu vielen Balinesen, bestimmte Tempel, die Zeremonien und einige schoene Gegenden auf Bali. " Mein " Hotel in Candidasa, in welchem ich des öfteren ( seit 1996 ) wohnte, wechselte den Besitzer. Alle Annehmlichkeiten, welche ich bis dahin hatte, gehoeren der Vergangenheit an.

Auch mir sind die regen Bautaetigkeiten aufgefallen. In / um Ubud und in Amed geht es besonders " heiss " her. Aber auch in Candidasa ist man nicht untaetig. Bei Manggis baut man eine neue Strasse zum Beach in der Hoffnung auf grosse Passagierschiffe.

Wo Schatten ist, da ist auch Licht. So wuerde Sidemen eine attraktive Alternative fuer mich sein. Aber auch Jatiluwih, Sanda / Pupuan, Blimbing ... Suedbali mochte ich noch nie und nun ist es mit Ubud, Amed, Lovina und inzwischen Candidasa aehnlich.

Ein schoenes Wochenende wuenscht Euch ..

-- Kembang --


__________________
Lächeln bringt meist mehr als 1000 Worte.

05.03.2011, 09:16 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an kembang senden
Batsch
Senior Mitglied



Dabei seit: April 2005
Herkunft: ZH
Beiträge: 73

Batsch ist offline
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Was für betrübliche Nachrichten erreichen mich mitten in den Bali-Vorbereitungen. Nichts desto trotz werde ich wie immer in Indonesien in Warungs essen, mit einheimischen Guides tauchen mit sie als Guide und Fahrer berücksichtigen.
Freue mich auch sehr auf Sidemen und hoffe, Amed noch etwas ruhiger als befürchtet anzutreffen.


__________________
Toleranz ist gut-aber nicht gegenüber Intoleranten

05.03.2011, 12:51 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Batsch senden
ladi0405
Mitglied




Dabei seit: Mai 2005
Herkunft: Baden-Württemberg
Beiträge: 38

ladi0405 ist offline
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Hallöchen,

na, das sind ja super tolle Aussichten für unsere Hochzeitsreise im August. In der ersten Woche sind wir auch noch 8 Tage in Ubud. Wir sind im Maya Ubud untergebracht. Eigentlich wollten wir vormittags unterwegs sein u. mittags wieder im Resort sein. Hoffentlich kommen wir da verkehrstechnisch durch. Wenn das um diese Zeit schon so heftig ist, wie wird das wohl im August sein?
Wir waren 2006 das letzte Mal in Bali u. da fand ich das Angequatsche "Transport, Transport" schon schlimm. Irgendwann hat man auch keine Lust mehr "ada mobil" zu antworten. Wenn ich da dann wieder das Gefühl habe, dass ich als "mega reicher" Europäer, ständig übers Ohr gehauen werde, dann war es eindeutig das letzte Mal auf Bali.

Das ist sehr schade, dass die Balinesen nicht erkennen, dass sie so ihr Paradies zerstören. Geld regiert eben die Welt.

LG

Ladi0405

05.03.2011, 22:01 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an ladi0405 senden
Heikebali
Foren Gott




Dabei seit: März 2004
Herkunft: Deutschland/ NRW
Beiträge: 2023

Heikebali ist offline
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen


Seid gegrüßt!

Matthias hat es treffend formuliert...
genauso empfinde und sehe ich die touristische Entwicklung auf Bali während der letzten Jahre.
Ich fühle mich auch nicht mehr wohl und daraus zieht dann jeder seine Konsequenzen.
Als mich eine balinesische Bekannte auf die vermeintlich Idylle Ubuds ansprach, erwiderte ich:
„Ubud ist Kuta in the mountains.“

Casa Luna ist genauso ein Touri-Nepp-Café wie das vielgerühmte Restaurant Mozaic ... so austauschbar!
Diese Restaurantszene ist weltweit vertreten und man erkennt nur an der Währung, in welchem Land man sich befindet.

Zitat von Matthias:
„Allen, die wirklich Bali erleben und nicht nur Urlaub in einer austauschbaren Tourismusmaschine machen wollen, sei der Osten der Insel empfohlen. Hier kann man noch den Zauber finden, der uns und viele andere so fasziniert.“

Der Osten Balis ist noch zu empfehlen?
Hati-hati, aber auch nur eingeschränkt! Kembang hat die Entwicklung in Candi Dasa/Amed sowie WSB bereits angedeutet. Kann seine Aussagen nur bestätigen.

@ Ladi0405
Das Maya Ubud wird für Dich/Euch als honeymooners sicher keine Enttäuschung sein und bezgl. Ausflüge:
Der geübte Fahrer wird wohl noch einen Schleichweg kennen, um das schlimmste Verkehrschaos zu umfahren!

@ Batsch
In Sidemen wirst Du mit den Auswüchsen des Massentourismus noch nicht konfrontiert.

Lieben Gruss von Heike


__________________
" Die besten Entdeckungsreisen macht man, indem
man die Welt mit neuen Augen betrachtet. "
( Marcel Proust )

06.03.2011, 23:43 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Heikebali senden
Flüsterer
König




Dabei seit: Juni 2005
Herkunft: Konstanz am Bodensee
Beiträge: 772

Flüsterer ist offline
  Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Natürlich habt ihr Recht, Heike und Kembang, dass sich auch der Osten schnell verändert. Im Vergleich zum Süden und zu Ubud ist es dort aber noch relativ erträglich. Wenn jemand also nach Bali reisen möchte und noch etwas von dem Flair der Insel sucht, dann findet er es eher dort.

Salam dari Ubud
Matthias


__________________
Eine Nacht im Grandhotel ist Luxus fuer den Koerper. Eine Nacht unterm Sternenzelt ist Luxus fuer die Seele.

07.03.2011, 08:10 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Flüsterer senden
  « Vorheriges Thema Nächstes Thema »
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Gehe zu:

Anzeigen:



AGENTUR::BALI-INFO::MAGAZIN::TWITTER::

Powered by: Burning Board © 2001 WoltLab GbR
Das Forum ist ein Service von
CMS-MEDIEN ++Agentur für Kommunikation++

All rights reserved. Copyright by CMS-MEDIEN AGENTUR

Impressum
Nutzungsbedingungen