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Thomas F. Kamm




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Thomas F. Kamm ist offline
  Auswärtiges Amt: Sicherheitshinweis 5.12.2001Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Unverändert gültig seit: 05.12.2001

Das Auswärtige Amt sieht keinen Anlass, von Reisen nach Indonesien abzuraten.

Der Fastenmonat Ramadan verläuft bisher ohne Zwischenfälle. Während des Ramadan ist auch wie im vergangenen Jahr mit Aktionen radikal islamischer Gruppen gegen Bars u.a. Vergnügungsstätten zu rechnen (internationale Hotels aber nicht betroffen).

Die Ferieninseln Bali (hinduistisch) und Lombok (islamisch) sind ruhig.

In Aceh (Nordsumatra) halten Kämpfe zwischen Sicherheitskräften und der separatistischen GAM an, insbesondere im Bereich Bandar Aceh-Pidie-Lhokseumawe. Von Reisen in diese Provinz wird dringend abgeraten.

Nach gewaltsamen Zusammenstößen zwischen muslimischen und christlichen Bevölkerungsgruppen ist auf den Molukken weiterhin der zivile Notstand in Kraft. Von Reisen in dieses Gebiet wird nach wie vor dringend abgeraten.

In Zentral-Sulawesi hat sich die Sicherheitslage besonders in der Gegend um die Stadt Poso letzter Zeit verschärft. Die Regierung erwägt die Verhängung des Notstands, um eine weitere Eskalation der Gewalttaten zwischen Moslems und Christen zu verhindern. Die Trans-Sulawesi Highway kann durch Straßensperren zeitweise unpassierbar sein. Es wird nachdrücklich empfohlen, das Gebiet um Poso zu meiden.

In Irian Jaya halten separatistische Tendenzen an, die vereinzelt auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften führen, so zuletzt in der Stadt Ilaga. Im Juli waren in einer entlegenen Gegend 2 Europäer als Geiseln genommen worden. Nach dem noch nicht aufgeklärten Tod des Vorsitzenden einer Papua-Autonomiebewegung (Theys Eluay) können weitere Gewalttätigkeiten nicht ausgeschlossen werden. Für Reisen nach Irian Jaya (mit Ausnahme von Jayapura und Biak) brauchen Reisende einen Reiseempfehlungsbrief (surat jalan) der Polizei. Dieses Dokument kann man entweder in Jakarta oder Jayapura erhalten. Die Lage in Jayapura, Biak und Timika ist ruhig.

Aufgrund der angespannten sozialen Lage und des ethnisch-religiösen Spannungspotentials kann es überall in Indonesien zu Demonstrationen und spontanen, lokal begrenzten Gewaltausbrüchen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen kommen. In der Vergangenheit geschahen Anschläge auf Kirchen. Daneben ist insbesondere in den Großstädten zunehmende Straßenkriminalität zu verzeichnen.

Durch die Umstellung auf den Euro zum 01. Januar 2002 kann nicht ausgeschlossen werden, dass örtliche Geldwechsler zum Jahresende keine DM mehr annehmen. Bei einer Reiseplanung sollte dies berücksichtigt werden. Die Versorgung mit Bargeld kann in begrenztem Umfang auch durch eine Kreditkarte (Visa, Mastercard, teilweise EC-Karte) über Geldautomaten erfolgen. Besondere Vorsicht ist jedoch beim Zahlen mit einer Kreditkarte angebracht, da sich in letzter Zeit die Betrugsfälle mit kopierten Karten häufen.

Vor Erwerb, Besitz, Verteilung, Ein- und Ausfuhr von Rauschgiften aller Art wird gewarnt, ebenso vor Mitnahme/Transport oder Aufbewahrung von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts. Bei Rauschgiftdelikten drohen in IDN Strafen bis zur Todesstrafe. Glücksspiele sind in IDN verboten; es wird davor gewarnt, sich an vor allem auf Bali häufig von kriminellen Gruppen organisierten Glücksspielen zu beteiligen.

Trekkingtouren und Bergbesteigungen sollten nur mit ortskundigem Führer durchgeführt werden. Rettungsdienste verfügen i.d.R. nicht über die in Europa gängige Ausbildung und Ausrüstung. Vor Besteigung des Rinyani-Berges auf Lombok wird wegen Raubüberfällen auf Touristengruppen gewarnt. Starke Strömungen und hoher Wellengang an vielen Stränden Indonesiens fordern jedes Jahr mehrere Todesopfer. Erdbeben, Vulkanausbrüche und schwere Stürme gehören in Indonesien zu den geophysikalischen Gegebenheiten des Landes.

Neben der Beachtung dieser Hinweise wird empfohlen, sich ständig in den Medien über aktuelle Entwicklungen zu informieren.
erschienen: 05.12.2001


Quelle:
Auswärtiges Amt - Sicherheitshinweis

07.12.2001, 13:35 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Thomas F. Kamm senden
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