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Batsch
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Batsch ist offline
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nach 19 Tagen auf Lombok - Mangsit / Gili Air / Belongas Bay - und 3 Tagen Singapore hat uns die kalte Schweiz wieder
Falls jemand Fragen zu Ausflügen oder speziell zum Tauchen hat, versuchen wir die gerne zu beantworten.
Sobald wir etwas Zeit haben, stellen wir einen Reisebericht ein.
Liebe Grüsse
Batsch


__________________
Toleranz ist gut-aber nicht gegenüber Intoleranten

27.09.2005, 13:59 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Batsch senden
Batsch
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Lombok vom 4.9.-24.9.2005
Singapore vom 25.9.-28.9.2005

Unterkünfte auf Lombok:
Holiday Resort in Mangsit (ehemals Holiday Inn) = unser „Haupt“-Hotel
Gili Air Hotel auf Gili Air (für 2 Nächte)
Resort@Blongas Bay im Süden von Lombok (für 2 Nächte)

Unterkunft in Singapore:
Hotel York

Tauchen:
Dream Divers, Lombok

Flug von Zürich nach Singapore mit der Singapore Airline. Unserem Sitzplanwunsch wurde voll entsprochen. Das Personal der Fluggesellschaft besticht durch Freundlichkeit und Effizienz. Der Sitzabstand ist wesentlich konfortabler wie zum Beispiel bei den Emirates oder der Swiss. Die 8 Std. Wartezeit im Changi Airport überbrücken wir mit Duschen und einer Stadtrundfahrt. Bei unserem Grad der Erschöpfung wäre das Transithotel die richtige Wahl gewesen.
Weiterflug mit der Silk Air nach Lombok, noch grösserer Sitzabstand
Die Hotelanlage des Holiday Resort ist ein Paradies! Ein grosser, gepflegter Garten mit diversen exotischen Pflanzen und vielen Palmen. Die diversen 4-er und 2-er Bungalows fügen sich harmonisch in die Umgebung ein. Der Swimmingpool ist gross und sehr sauber. Rund um den Pool und in der grossen Anlage verteilt stehen genügend Holzliegen mit weichen Auflagen sowie Sonnenschirme zur Verfügung. Beim gesamten Personal gilt der Grundsatz „es geht nicht – gibt’s nicht“. Alle sind von einer ausgesuchten Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und einer gesunden Portion Neugierde. Woher wir kommen und wo überall wir schon in Indonesien waren, sind nur Standardfragen.
Negativpunkt: der Strandabschnitt ist schmal und steil abfallend. Er wird zudem von Strandhändlern belagert. Sobald nur ein Tourist seinen Fuss abseits der Hotelanlage setzt, wird er umzingelt. Es braucht taube Ohren, ein freundliches tidak mau, ein verneinendes Kopfschütteln oder Freunde am Handeln/Kaufen. Schade, denn die angebotenen Waren sind mehrheitlich schön und von guter Qualität. Aber die agressive Art schreckt die Mehrheit der Touristen ab.

Das Tauchen mit den Dream Divers war ein Vergnügen. Die vorwiegend indonesischen Guides verfügen über Augen wie Luchse. Mit Umsicht und grosser Freude zeigen sie uns ihre Unterwasserwelt. Ihre Zuvorkommenheit und enorme Hilfsbereitschaft erfüllte uns zuweilen fast mit Scham.
Auf den Gilis sind die Spuren der Dynamitfischerei überall sichtbar. Schildkröten, Weissspitzen-Riffhaie, Schaukelfische, Indian-Walkman, Oktopusse, Nacktschnecken, Muränen, ein Geisterpfeiffenfisch usw. versüssen uns unsere Tauchgänge.
Das Gili-Air-Hotel liegt zwar etwas weiter von der Tauchbasis entfernt, verfügt aber über schöne und komfortable Zimmer (mit oder ohne Klimaanlage), Duschen im Zimmer und einen Swimmingpool (Brackwasser). Wir haben selten einen romantischeren Moment erlebt, als auf der Peruga sitzend und die Sonne glutrot im Meer versinken sehend.... Gili Air ist ein Paradies an Ruhe und Friedlichkeit.
Die Dream Divers verfügen über ein weitere Oase, das Resort Blongas Bay im Süden der Insel. Der Anfahrtsweg ist beschwerlich (Holperpiste) und dauert ca. 2 Stunden. Die letzten Meter von Sepi aus werden mit einem Boot zurückgelegt. Aber alle „Strapazen“ lohnen sich – das Resort ist ein absoluter Traum!
Wenn das Tauchen bis dato toll war, so wird’s im Süden genial. Hart- und Weichkorallenbestand leuchten in einer herrlichen Farbenpracht, wir fühlen uns wie in einem Garten. Der unumstrittene Anziehungspunkt im Süden ist der Magnet, ein anspruchsvoller Tauchplatz für Taucher mit mindestens 50 TG. Es gibt Tage, da werden mehr als 100 Hammerhaie gezählt. Aber es gibt leider auch Tage mit wenig Strömung und daher 0 Hammerhai…Auch im Süden glänzen die beiden indonesischen Tauchguides Avis und Tohri.

Wir sind keine Anhänger von organisierten Massenabfertigungstouren. Auch in Lombok haben wir das grosse Glück, einen indonesischen Guide zur Seite zu haben.
Mit ihm besichtigen wir die Wasserfälle im Norden (inkl. ein Bad beim zweiten Wasserfall und der Rückkehr durch den Tunnel), Monkey-Forest, tauchen in die Städte Cakranegra / Ampenan / Mataram ein. Besichtigen die grossen Märkte und Tempel.
Unser Barmann nimmt uns mit durch den Dschungel von Suranadi und führt uns die oberhalb liegenden herrlichen Reis- und Erdnussfelder.
Mit einem ansässigen Bekannten reisen wir durch den touristisch noch wenig berührten Süden, unter anderem durch Lembar, Sekoton und Pengawisan
Wir sind ab der Vielfalt der Natur immer wieder überrascht. Trotz der herrschenden Trockenzeit empfinden wir die Landschaft, besonders in Zentral- und Nordlombok als sehr grün. Der Süden mit seinen herrlichen und teilweise unberührten Stränden ist eine wahre Augenweide. Hier wollen die Kinder in den Dörfern meine helle Haut und die blonden Haare berühren.
Negativpunkt: Die Städte drohen im Verkehr und in den Abgasen zu ersticken. Noch sind Bemos anzutreffen, doch die werden über kurz oder lang verschwinden und durch Autos und Mofas ersetzt werden.
Gefahren wird absolut halsbrecherisch. Wenn man dann weiss, dass man in Lombok die Fahrlizenz einfach kauft und keiner der Verkehrsteilnehmer fahren gelernt hat, wird’s einem bisweilen mulmig.
Die während der Trockenzeit leeren Flussbeete gleichen Müllhalden. Auch neben den Strassen stapelt sich der Abfall, vorwiegend mit den leidigen Plastiksäcken und Plastikflaschen. Überall wird alles achtlos weggeworfen und in wilden Deponien angezündet. Fährt man mit offenen Fenstern durch die Gegend, ist man innert kürzester Zeit von einer Staub-/Dreckschicht überzogen
.

Empfehlungen für Restaurants können wir die folgenden in Sengiggi abgeben:
Asmara – indonesische und internationale Gerichte (deutsche Speisekarte)
Secret Garden – feine Gerichte, zudem eine Oase der Ruhe, etwas abseits von Senggigi
Happy Café – feine Gerichte und meist gute Musik
Papaya – mixt die besten frischen Fruchtsäfte
Blaues Zelt – wird gegen Abend am Strassenrand aufgebaut. Frühzeitig gehen, nach 8 Uhr steht man lange an. Haben selten so frischen und feinen Fisch gegessen.

Über die Strassenhändler in Sengiggi ist schon genügend geschrieben worden. Sie nerven mal mehr und mal weniger. Das Spiessrutenlaufen geht mal besser und mal schlechter. Irgendwann gewöhnt man sich daran, dass einem unablässig Visitenkärtchen von Restaurants zugesteckt werden und vor jedem Restaurant Dutzende von leider meist jungen Händlern lauthals ihre Waren anpreisen (an kleinere Kinder konnten wir uns nie gewöhnen). Sollten die Händler irgendwann ihre „Strategie“ ändern und den Touristen in einer weniger aggressiven Art begegnen sind wir sicher, dass sie ihre mehrheitlich wirklich schönen Artikel gut verkaufen werden. Man versicherte uns, dass Aufklärungsversuche in dieser Richtung leider noch nicht gefruchtet hätten.

Im Vergleich zu den Ausgaben zugunsten der islamischen Religion (überall im Land werden Moscheen aus dem Boden gestampft) wird nur ein verschwindend kleiner, läppischer Betrag für das Gesundheitswesen (Kinderlähmung ist ein grosses Problem) und die Schulbildung aufgewendet. Ein Umstand, der ratlos und auch wütend macht.

Das grösste Plus an Lombok sind seine Menschen. Fast überall wird uns mit Freundlichkeit, Wärme, Witz und einer gesunden Portion Neugierde begegnet. Auch staunen wir oft ab ihrem Wissen. Dass wir auf Lombok bestätigen müssen, dass in der Schweiz 4 Sprachen gesprochen werden, hätten wir nie gedacht und verblüfft uns sehr. Wir können Lombok als spannendes Reiseziel nur empfehlen.


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Toleranz ist gut-aber nicht gegenüber Intoleranten

30.09.2005, 20:44 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Batsch senden
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