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Batak-Bamberg




Dabei seit: Januar 2002
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Beiträge: 202

Batak-Bamberg ist offline
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Hallo Carlo,
Wir reden über ein Prophylaxemedikament das ist richtig !Doch jeder sollte für sich entscheiden welches Mittel er nimmt.Schön das Du Doxycyclin 100 nimmst !
Für mich allerdings wäre dieses Mittel nichts da ich Tauche und da hilft nun mal einzig Malarone !
Andere Medikamente sind für Taucher die Ihren Hobby in Malaria Risiko Gebieten nachgehen nicht anzuraten.


Mfg
Roman

30.03.2006, 08:22 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Batak-Bamberg senden
BrunoBali
Routinier



Dabei seit: Februar 2002
Herkunft: Schweiz
Beiträge: 299

BrunoBali ist offline
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Ich kann hier Roman nur absolut beipflichten (ohne Werbung für ein bestimmtes Medikament machen zu wollen). Wer taucht, sollte (wenn überhaupt...) Malarone dabei haben.

Gruss Bruno

30.03.2006, 11:38 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an BrunoBali senden
Carlo
Routinier



Dabei seit: April 2002
Herkunft: Sankt Augustin bei Bonn
Beiträge: 293

Carlo ist offline
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Hallo Roman, hallo Bruno,

soviel ich weiss, ist das einzige Mittel, was speziell für Taucher kontraindiziert und z.B. bei der Bundeswehr untersagt ist, Lariam. Wo steht etwas, was gegen die Einnahme von Doxy 100 beim Tauchen spricht. Würde mich sehr interessieren.

Grüße Carlo

31.03.2006, 18:35 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Carlo senden
Batak-Bamberg




Dabei seit: Januar 2002
Herkunft:
Beiträge: 202

Batak-Bamberg ist offline
  Was ist eigentlich Doxycyclin 100Antwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Doxycyclin 100 ist ein Breitspektrumantibiotikum und tötet somit alle
Keime ab die sich im Körper befinden, auch die guten und nützlichen. Während
der Einnahme bildet der Körper keinerlei eigene Abwehrstoffe und somit ist
der Körper wesentlich anfälliger für alle möglichen Keime und Bakterien. Es
dauert nach so langer Einnahme, wie für einen 2 wöchigen Urlaub nötig, bis
zu einigen Monaten
bis sich der Körper wieder erholt hat und seine normale Abwehrfunktion
wieder hergestellt ist. Das gibt mir etwas zu denken...
Bisher habe ich mit den Malarone sehr gute Erfahrungen, keinerlei
Nebenwirkungen und nur eine kurze Einnahmezeit ( 1 Tag vorher bis 3 Tage
nach dem Urlaub ).


Die DTG weist darauf hin, dass Doxycyclin in Gebieten mit
Mefloquin-Resistenzen alternativ zu Atovaqoun/Proguanil zur Prophylaxe
eingesetzt werden kann, obwohl diese Verwendungsweise in Deutschland nicht
offiziell zugelassen ist. Jedoch wird auf die Gefahr möglicher
Nebenwirkungen, wie z.B. einer Lichtempfindlichkeit der Haut hingewiesen
(Vorsicht bei starker Sonneneinstrahlung in den Tropen- und Subtropen !).
Bei Schwangeren und Kindern unter 8 Jahren darf Doxycyclin nicht eingesetzt
werden. Zur Malariabehandlung ist das Medikament allein nicht geeignet.
Einnahme: Ein Tag vor Ankunft und vier Wochen nach Verlassen des
Malariagebietes. Doxycyclin sollte mit viel Flüssigkeit eingenommen werden,
um Schleimhautschäden der Speiseröhre zu vermeiden.


Aber das Forum hier ist kein Medizien Forum und ich würde niemals jemanden
raten ein Präparat zu nehmen oder nicht !Geht zu eurem Hausarzt oder zu
einem Tropen Institut.

Mfg
Roman

02.04.2006, 17:53 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Batak-Bamberg senden
Heikebali
Foren Gott




Dabei seit: März 2004
Herkunft: Deutschland/ NRW
Beiträge: 2022

Heikebali ist offline
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Seid gegrüßt !

Kann Roman nur 100%ig zustimmen:
Das Indonesienforum hat zwar bald auf alle Fragen eine
mehr o. weniger g'scheite Aussage,
aber ein Medizin-Forum ist es nun wirklich nicht ...

Ich habe MALARONE auch sehr gut vertragen
( Prophylaxe für Lombok & Gilis ) und Doxycyclin 100
hat mir an einem sonnigen Wochenende in Hamburg
einen HEFTIGEN Sonnenbrand beschert ...

Bekam es natürlich nicht als Malariaprophylaxe von
meinem Hautarzt, sondern wg. anderer
"dermatologischer Probleme" .... Pickel ....

Lieben Gruß Heike

02.04.2006, 23:56 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Heikebali senden
Bruder_michael
Foren Profi



Dabei seit: August 2005
Herkunft:
Beiträge: 75

Bruder_michael ist offline
  Malarone BeipackzettelAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Tach zusammen!

Für alle die, die sich das Zeug aus Holland holen und lesen...
..Malarone wat is dat...

hier der deutsche Beipackzettel, wenn auch von 2001 aus dem Netz!

http://www.missionarin-auf-zeit.de/html/...&topic=Malarone

LG
Micha

03.04.2006, 14:50 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Bruder_michael senden
Nik
Foren As




Dabei seit: Mai 2002
Herkunft: Bonn
Beiträge: 122

Nik ist offline
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Hallo liebe Leute.
Bitte unbedingt beachten!!! Malarone ist als standby und nicht als Prophylaxe gedacht. Darauf wird überall ausdrücklich hingewiesen. Wenn ihr das macht, dann haben wir bald wieder eine Resistenz ... und die Anzahl der wirksamen Malariamittel ist eh schon gering genug!!

04.04.2006, 07:01 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Nik senden
Bruder_michael
Foren Profi



Dabei seit: August 2005
Herkunft:
Beiträge: 75

Bruder_michael ist offline
  und noch einmalAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Hi Nik,

so langsam "nervt" mich das Malariathema.
Ich weiss langsam nicht mehr, was ich wem "glauben" soll,
wer die "richtigen" Infos liefert. Nicht mal mein Arzt scheint Ahnung zu haben, was nun richtig ist, was nicht.
Beim mehrmaligen Nachfragen, kommt der auch in Schwulitäten. Der wollte mir (Tropenarzt) was verschreiben, wogegen schon eine Resitenz besteht,
fragt nicht nach Tauchen nach und und und.....
Nen anderen Doc gibt es hier nicht in der Umgebung.
Ich persönlich habe so gut wie keine "Malaria-Erfahrung", habe bisher nur einmal Prophylaxe genommen...
Mag ja sein, dass es bei diesem Thema kein Schwarz/ weiss gibt...aber buntkarriert sollte auch nicht sein!!!
Damit will ich nicht deine Aussage als falsch hinstellen,
wie gesagt, ich habe kaum Ahnung, muss mich auf die Aussagen von Doc, Forum Packungsbeilage "verlassen".
"Inspirieren lassen" ist hier auch ein schönes Verb, wie ich finde...


In der Packungsbeilage steht:
----------------------------------------------------------------
"Prophylaxe der Malaria tropica.
Behandlung akuter, unkomplizierter Malaria tropica.
Die Anwendung von Malarone wird vor allem zur Prophylaxe und Behandlung akuter, unkomplizierter Malaria empfohlen, wenn Resistenzen von P. falciparum gegenüber anderen Malariamitteln bestehen können, da Malarone sowohl gegen arzneimittelempfindliche als auch i. d. R. gegen arzneimittelresistente Stämme von P. falciparum wirkt."
----------------------------------------------------------------

Also, ich persönlich werde das jetzt auch so benutzen.
Mag sein, dass dann eine Resitenz entstehen kann,
aber ich will auch nicht erkranken...

Anscheinend ist es sehr schwierig eine "vernünftige" Aussage zu bekommen. Zu sehen an den hunderten Meinungen...usw. Das führt definitiv zu (m)einer Verunsicherung....

LG
Micha

04.04.2006, 08:14 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Bruder_michael senden
Nik
Foren As




Dabei seit: Mai 2002
Herkunft: Bonn
Beiträge: 122

Nik ist offline
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Hallo bruder_michael,
eine allgemein gültige Empfehlung kann es nie geben. Die Packungsbeilage zielt natürlich auf einen möglich großen Verbrauch ab - das bringt Umsatz.
Zudem sollten allerdings sollten allg. Empfehlungen (wie z.B. von der WHO) beachtet werden.
Hier ein Auszug von meiner Homepage (dort vorhandene Links können natürlich hier nicht wiedergespiegelt werden):

Medikamentöse " Prophylaxe"

Wer sich vor einer Reise in tropische Länder gegen Malaria schützen will, erlebt heute manche Überraschung: "Keine Vorbeugung! Tabletten nur für den Notfall!" lautet der dringend Rat vieler Ärzte, wenn sie ihren Patienten das Rezept für Malariamedikamente aushändigen. Der deutliche Hinweis dazu: Nur einnehmen, wenn der Reisende vor Ort an akutem hohen Fieber erkrankt und kein Arzt auf die Schnelle verfügbar ist [Stand-by-Medikament]. Also keine vorbeugende Einnahme über Wochen mehr - Patienten sollen stattdessen auf die Notfallbehandlung setzen. Ist Malaria etwa auf dem Rückzug? "Ganz im Gegenteil." (...) Um das, was aufgrund zunehmender Resistenzen von der Wirksamkeit der Medikamente noch übrig ist, weitgehend zu erhalten, wird auf die vorbeugende Einnahme von Arzneimitteln verzichtet, wenn eine effektive Therapie möglich ist. (...) Quelle: research, Bayer-Forschungsmagazin, Ausgabe 14, 2002, S. 74-79
Insgesamt sollte man beachten, dass eine medikamentöse Prophylaxe nach dem Prinzip funktioniert, als ob man bereits erkrankt wäre.
Es ist der individuelle Fall (Aufenthaltsort, -dauer, persönliche Umstände) zu betrachten, welches Medikament zu Vorsorge genommen wird. Auch ist zu überlegen, ob überhaupt eins genommen werden muss (siehe ausführlicher auf meiner Homepage: welches in welchem Gebiet usw. ... ).
In Gebieten mit Malaria tropica und gefährlichen Mutanten ist dies sicherlich keine Frage, aber z.B. Bali ...? Verzichtet man auf eine Prophylaxe muss bei unklaren Erkältungssymptomen, jedem noch so leichten Schüttelfrost, ursächlich unklare Beschwerden und bei jedem weiteren Verdacht ohne Zeitverzug ein Arzt / Malarialabor aufgesucht werden. Oder eben, wenn nicht möglich, das standby-Medikament direkt genommen werden.

05.04.2006, 18:50 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Nik senden
BrunoBali
Routinier



Dabei seit: Februar 2002
Herkunft: Schweiz
Beiträge: 299

BrunoBali ist offline
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Ich war gerade wieder mal auf Taucher.net, die wohl grösste Plattform für Taucher im deutschsprachigen Raum. Gebt dort mal die Stichworte Malarone, Lariam etc. ein. Es scheint wirklich, als wären sich weder Mediziner noch «Otto-Normalverbraucher» irgendwo, irgendwie einig.

Also vielleicht eine Sache, die wir hier einfach nicht klären können.
Gruss
Bruno

Dieser Beitrag wurde von Webadmin am 06.04.2006, 13:43 Uhr editiert.

06.04.2006, 13:41 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an BrunoBali senden
Die Bocholter
Mitglied




Dabei seit: November 2007
Herkunft: NRW
Beiträge: 26

Die Bocholter ist offline
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Hallo, so nebenbei mal...die Technikerkasse erstattet die Kosten ,für Malarone, wenn man das Privatrezept einschickt.

...finde ich gut und werde es machen. Wir nehmen sie mit und bei Bedarf,was hoffentlich nicht passiert, nehmen.

Dieser Beitrag wurde von Die Bocholter am 10.08.2008, 16:24 Uhr editiert.

10.08.2008, 16:24 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Die Bocholter senden Homepage von Die Bocholter
Flüsterer
König




Dabei seit: Juni 2005
Herkunft: Konstanz am Bodensee
Beiträge: 772

Flüsterer ist offline
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Zitat:
Original von Die Bocholter
Wir nehmen sie mit und bei Bedarf,was hoffentlich nicht passiert, nehmen.


Verstehen kann ich das ehrlich gesagt inicht.
Solltet Ihr auf Bali Fieber bekommen, dann gibt es nur eins: so schnell wie möglich zum Arzt - und die ärztliche Versorgung auf der Insel ist ausgezeichnet.
Der Arzt wird eine Diagnose stellen und euch eventuell auf Malaria testen.
Sollte dieser Test positiv ausfallen, wird er euch ein Medikament geben. Je nach Malariatyp kann das Malarone sein, eventuell ist aber auch eine andere Therapie angesagt.

Einfach mal Malarone einwerfen, wenn man Fieber bekommt, ist eine Verhaltensweise, die bei Expeditionen abseits medizinischer Versorgung richtig sein mag. Auf Bali ist sie unnötig und auch gefährlich. Schließlich haben alle Malariamittel extreme Nebenwirkungen, vor allem, wenn man sie nicht in der niedrigen Prophylaxedosierung, sondern in der hohen Therapiedosierung einnimmt.

Gruß Matthias


__________________
Eine Nacht im Grandhotel ist Luxus fuer den Koerper. Eine Nacht unterm Sternenzelt ist Luxus fuer die Seele.

11.08.2008, 10:23 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Flüsterer senden
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