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Bernd Rose
Kaiser




Dabei seit: November 2001
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Bernd Rose ist offline
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Hallo Bali-Freunde!

Magisch Reisen, so hiess eine Serie von ganz besonderen Reisefuehrern
beim Goldmann-Verlag, die inzwischen allesamt vergriffen sind.

Trotz des sprichwoertlichen Zaubers Balis, ist ueber die vielleicht
magischste aller Inseln nie ein Band erschienen.

Wir moechten deshalb ueber unsere magischen Orte auf Bali in diesem
Forum berichten und wuerden uns ueber Euer Feedback freuen.

Von Kuta nach Lovina gibt es viele Wege.

Da wir die Routen ueber Penelokan am Batursee, Bedugul am Bratansee
und entlang der West-Kueste ueber Negara schon kannten, entschieden
wir uns fuer eine weniger befahrene Strecke.

Zunaechst fuhren wir mal raus aus Kuta, vorbei an Denpasar,
durch Kapal, Tabanan und Antosari runter zur West-Kueste.

Ab Soka ging die Fahrt direkt entlang der Kueste bis nach Medewi.

Dort assen wir in den Medewi Beach Cottages (jetzt H. Pantai Medewi)
mit Blick auf den Strand zu Mittag und unterhielten uns mit einigen
Surfern. Dann brachen wir wieder auf.

Von Medewi aus fuhren wir ca. 3 km zurueck bis Pekutanan, wo eine
kleine Strasse entlang des Pulukan-Flusses Richtung Bunutbelong
ins Hochland fuehrt. Entlang der Suedgrenze des Bali Barat National-
parks und vorbei an Baumwoll- und Gewuerzplantagen erreichten wir
Bunutbelong.

Und ploetzlich stand er vor uns, mitten auf der Strasse - ein riesiger
Fikus-Baum. Wir bremsten und stiegen aus. Das wollten wir uns
doch erst mal aus der Naehe anschauen.

Kein Zweifel - die Strasse ging durch den gewaltigen Baum,
die Balinesen hatten einen Tunnel durch den Fikus gebaut.

Erst jetzt bemerkten wir die Schoenheit der Landschaft,
wir blickten in den Regenwald des Bali Barat mit
seinen aufsteigenden Nebelschwaden und direkt
vor uns dieser unheimliche Baum.

Noch ganz benommen von diesen Eindruecken fuhren wir weiter
ueber Tista, Perigaan nach Pupuan um von dort, begleitet von
Reisterrassen und Libellen, die Nord-Kueste bei Pengastulan
zu erreichen.

Zugegeben, spaeter als sonst, aber gluecklich ueber die neuen
Eindruecke, kamen wir erst gegen abend in unserem Hotel
in Lovina an.

Mit freundlichen Gruessen B.R. & D.H.

P.S. Was sind fuer Euch magische Orte auf Bali?

P.P.S. Geschrieben von Bernd Rose am 15. Juli 2001*

* Bali - Info - Forum


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22.04.2013, 08:59 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Bernd Rose senden
kembang
Kaiser



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Beiträge: 1065

kembang ist offline
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Hallo.

Magische Orte haben fuer mich fast immer etwas mit der Agama Hindu Dharma Religion zu tun. Selten sagen Balinesen in den abseits gelegenen Doerfrn den Touristen, wo und zu welcher Zeit sie ihre wirklichen, spirituellen Riten abhalten.

Meine balinesischen Freunde kennen mich gut und wissen, dass ich magische Orte mag. So kann zB. eine spezielle, balinese Familienceremony in einem kleinen Hausareal ein magischer Ort sein.

Oft finden balinesische Riten mit speziellen alten balinesischen Gesaengen, alten Musikinstrumenten, alten Taenzen und mit flackernden Fackeln an einem magischen Ort in der Nacht statt. Dies kann zB. in einem Tempel, aber auch bei einem Totenverbrennungsplatz sein.

Ich kenne aber auch magische Orte auf Bali, welche mit einem " Bann " belegt wurden. Balinesen, welche diese Orte unbedingt besuchen wollen oder muessen, suchen einen guenstigen Tag dafuer aus, beten vorher und geben Goettergaben. Ich bitte um Verständnis, wenn ich die Positionen dieser Orte hier nicht preisgebe.

Zitat:
Original aus einem aelteren Beitrag von mir

Ein weiteres, athemberaubenes Schauspiel war fuer mich in einer Nacht der Sang Hyang Janger ( Rejang ) in Bangli / in Bukti. Meine Gastgeberin mit ihrem Mann begleiteten mich zu diesem misterioesen, geheimnisvollen "Spektakel". Oefters sah ich einen fuer Touristen inszenierten Abklatsches dieses Feuertanzes in Batu Bulan.

Nur auf Schleichwegen und auf unertraeglich schlechtem Feldweg fuhren wir in einer tropischen Nacht zu diesem abgelegenen Dorf. Die Athmosphaere war schon bei unserer Ankunft aufgeladen. Die meisten Dorfbewohner sassen schon versammelt im Halbkreis um eine Palmenlichtung bei hellem Mondschein, als wir ankamen. Mehrere Priester empfingen uns, und wir wurden gefragt, ob wir die Ceremony "spiritual" beginnen wollen. Ich schaute meine Gastgeberin nur kurz an, und ein kurzes Nicken signalisierte mir, dass auch sie mit einem kurzen Gebet einverstanden war. Also gingen wir in den kleinen, nahegelegenen Tempel. Hier thronte eine Maske, welche die Priester zu diesem Zeitpunkt als ihren Gott fuer diese Zeremonie bezeichneten. Das Gebet mit meiner Gastgeberin machte mich wohl sensibler fuer das, was noch kommen sollte.

Ausserhalb des Tempels, auf der Palmenlichtung war inzwischen eine betraechtliche Menge trockener Kokosnussschalen aufgetuermt und angezuendet worden. Eine Gruppe junger Frauen sassen am Rand und sangen " Janger ". Das Gamelan spielte und der Barong war anwesend. Ein Priester schritt eher tanzend vor dem Barong und spach mit seinem Gott in einer speziellen, halb singenden Sprache. Ich habe mir spaeter sagen lassen, dass man die Sprache " modre " nennt. Schon jetzt musste einer der beiden Barongtaenzer ausgetauscht werden, da er in Trance fiel.

Sobald die Flammen des Feuers aus waren, und die Schalen tiefrot gluehten, stuerzten die Frauen urploetzlich auf das Feuer los und wirbelten mit ihren Fuessen die Glut in alle Himmelsrichtungen. Eine junge Balinesin warf sich sogar in die Glut, wurde aber alsbald von " Helfern " wieder auf die Beine gestellt. Das Gamelan aenderte herausfordernd und aufpeitschend den Musiktakt. Die etwa 25 Taenzerinnen sprangen und hueften in der Glut herum. Rempelten sich nun, da sie sich in tiefer, tiefer Trance befanden, unbewusst an. Das ging soweit, dass sie sich, voellig verausgabt, auf den Boden stuerzten. Da der Boden immer noch mit gluehenden Kokosnussschalen uebersaet war, wurden auch sie von "Helfern" schnell an den Rand des Platzes, und somit aus der Gefahrenzone gebracht. Priester kamen nun mit heiligem Wasser und brachten so die Leute aus der aphatischen Lage.

Mir laeuft es immer noch kalt den Ruecken herunter .. Ein Priester nahm mehrmals groessere Stuecke der gluehenden Nussschalen in den Mund ( wohl zwischen die Zaehne ), und atmete heftig in den klaren Himmel aus, so dass die Funken nur so in die Nacht stoben.

Meine Gastgeberin, immer an meiner Seite, war sehr aufgewuehlt und versicherte mir, dass sie eine solche Ceremony in dieser extremen Form noch nie gesehen haette und sie Angst gehabt haette, auch in Trance zu fallen. Nun ja, die Welt des Niskala.




Das was normalerweise die Touristen zu sehen bekommen, sind nicht die wirklichen magischen Orte, wie ich sie verstehe...

Viele Gruesse,

-- Kembang --


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23.04.2013, 09:14 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an kembang senden
Bernd Rose
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Beiträge: 1042

Bernd Rose ist offline
Sekala - Niskala | Panengen - PangiwaAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Hey,

man sieht nur, was man weiss. Dies gilt auch fuer die magischen Orte Balis.

Der Banyan Baum mit Tunnel bei Bunutbelong, die Balinesen nennen ihn Bunut
(= Banyan, Ficus benghalensis) Bolong (= Tunnel, Loch), ist ein gutes
Beispiel dafuer. Dieser heilige Tempelbaum soll beim Bau der Strasse
quasi ueber Nacht sein Wurzelwerk geteilt haben ...

Er gehoert urspruenglich zum Tempelkomplex des Pura Bujangga Sakti.

Seit die Strasse den Baum vom Tempel trennt, sollen die dem Bunut Bolong
innewohnenden Naturgeister sich gestoert fuehlen und rastlos umherirren.

Diesen wurde durch die Errichtung eines Tigerschreins, der den Geistern
als Ersatz-Zuflucht dient, Rechnung getragen ...

LG Bernd Rose


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27.04.2013, 03:36 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Bernd Rose senden
kembang
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kembang ist offline
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Hallo ..

Hey Bernd ..

Da moechte ich doch etwas genauer nachfragen ..

>Panengen - Pangiwa

Geht es hier um die Erforschung und den Ursprung des Uebersinnlichen und des Unsichtbaren ? Ich vermute, Du hast ein Buch darueber ?

Viele Gruesse,

-- Kembang --


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27.04.2013, 09:10 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an kembang senden
Bernd Rose
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Bernd Rose ist offline
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Hey Kembang,

ein Buch habe ich nicht, aber es existieren zum Teil
sogar schon digitalisierte Palmblattabschriften.

Der Haken an den Lontars: Sie sind codiert.

Zur Decodierung benoetigst Du einen Rundtika,
aehnlich dem Sigillium Mysteriorum der Alten Welt ...

LG Bernd Rose


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29.04.2013, 08:53 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Bernd Rose senden
kembang
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kembang ist offline
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Hallo Bernd.

Dachte ich mir doch, dass Du 2 spannende Stichworte fallen gelassen hast :-) Wahrscheinlich wuerde ich den richtigen Rundtika zum Codieren nicht erkennen, selbst wenn ich diesen vor Augen haette.

Ich versuche immer noch, einen hoelzernen Tika zu bekommen. Ausserdem moechte ich ein wenig ueber jeden einzelnen Tag des Wuku etwas lernen. Dort, wo ich meinen Urlaub in Selat Wates Tenggah verbringe, lebt ein Pedanda ( Sri Empu ) mit im Familienverband. Ihn fragte ich nach der Bedeutung eines Schreines mit 2 Meru ( Gedongan ). Nun, er war sehr, sehr freundlich und hilfsbereit. Er hat einen grossen Raum mit alten Lontar, Zeichnungen und alten Schriften. In etwa 3 Stunden zeigte er mir sehr viel von seinen Aufzeichnungen und versuchte mir die Frage zu beantworten. Leider muss ich sagen, konnte ich seiner balinesischen Sprache nur teilweise folgen.

Ein anderer guter balinesische Freund von mir wollte mir bereitwillig etwas von der weissen, ( oder war es es die schwarze ) ? Magie .. beibringen. Sicherlich spannende Themen. Aber mit dem, was ich tue, sind die Tage auf Bali eh' schon viel zu kurz. ( Ich bin jeden Tag von ca. 6 Uhr morgens bis ca. 18 Uhr abends aktiv ). Na ja, so hoffe ich mal auf einige Regentage ..

By the way .. Viele Balinesen von mir haben die Krankheit " Mah " " oder Mach ". Dies ist eine Magenkrankheit. Koennte das eine Gastritis sein ? Leider bekommen meine Freunde von den Aerzten Medikamente ohne Beipackzettel. Einer meiner Freunde war sogar 2 Wochen in Amlapura im Krankenhaus. Es wurde keine Roentgenaufnahme erstellt und auch keine Gastroskopie gemacht. Immer wieder der Hinweis der Aerzte, dass Wasser getrungen werden soll ...

Viele Gruesse,

-- Kembang --


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29.04.2013, 17:44 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an kembang senden
Hans-Jürgen Hopp
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Beiträge: 1174

Hans-Jürgen Hopp ist offline
  maagAntwort mit Zitat Beitrag editieren/löschen Nach weiteren Beiträge von  suchen Diesen Beitrag einem Moderator melden        IP Adresse Zum Anfang der Seite springen

Die Balinesen leiden unter "maag", einer Gastroenteritis, einer Magen-Darm-Entzündung.


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Gruss von Hans-Jürgen

http://www.bali-intern.de

30.04.2013, 06:14 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Hans-Jürgen Hopp senden Homepage von Hans-Jürgen Hopp
kembang
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kembang ist offline
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Hallo Hans Juergen.

Danke fuer die Info. Jetzt kann ich googeln und eventuell Medikamente gegen eine Gastroenteritis mitnehmen.

Ich wuensche Dir weiterhin eine schoene Zeit auf Indonesien ( Bali ). Falls Du an dem Warung von meinem Freund Ketut Putra (Pekik) in Nyuhtebel vorbeifaehrst, bestelle ihm bitte Gruesse von mir. Er war wegen Maag 2 Wochen im Krankenhaus.

Uebrigens kennst Du ihn. Mit ihm haben wir Dich beim Melasti nach Sengikudu zum Pura Segara getroffen.

Viele Gruesse,

-- Kembang --


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30.04.2013, 07:09 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an kembang senden
kembang
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* Sengkidu


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30.04.2013, 07:13 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an kembang senden
Henky Baharuddin
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Henky Baharuddin ist offline
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Bernd schrieb:

Zitat:
Von Medewi aus fuhren wir ca. 3 km zurueck bis Pekutanan, wo eine
kleine Strasse entlang des Pulukan-Flusses Richtung Bunutbelong
ins Hochland fuehrt. Entlang der Suedgrenze des Bali Barat National-
parks und vorbei an Baumwoll- und Gewuerzplantagen erreichten wir
Bunutbelong.

Und ploetzlich stand er vor uns, mitten auf der Strasse - ein riesiger
Fikus-Baum. Wir bremsten und stiegen aus. Das wollten wir uns
doch erst mal aus der Naehe anschauen.

Kein Zweifel - die Strasse ging durch den gewaltigen Baum,
die Balinesen hatten einen Tunnel durch den Fikus gebaut.

Erst jetzt bemerkten wir die Schoenheit der Landschaft,
wir blickten in den Regenwald des Bali Barat mit
seinen aufsteigenden Nebelschwaden und direkt
vor uns dieser unheimliche Baum.


Hallo Bernd,

schön, nach langer Zeit mal wieder von Dir zu hören.

Ich kann mich erinnern, dass Dein altes jetzt wieder aufgefrischtes Posting vom 15. Juli 2001 mich seinerzeit zum Bunutbelong geführt hat. Der Besuch des Ortes hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Gruß
Henky



Bunutbelong, 27.12.2001



Bunutbelong, 27.12.2001


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Und der, der auf dem Thron saß, sprach: „Siehe! Ich mache alle Dinge neu.“ (Offenbarung 21:5)

01.05.2013, 11:37 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Henky Baharuddin senden Homepage von Henky Baharuddin
Bernd Rose
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Bernd Rose ist offline
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@ Kembang

Clifford Geertz, der lange Zeit auf Bali lebte, schrieb:

Die Balinesen fuehren nie etwas in einfacher Weise aus,
wenn es auch komplizierter geht.

@ Henky

Sama-sama.


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04.05.2013, 00:01 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an Bernd Rose senden
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kembang ist offline
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Hallo.

Danke fuer die geposteten Bilder Henky ..

Aber zurueck zum Thema ..

>P.S. Was sind fuer Euch magische Orte auf Bali?

Diesmal war das Hotel der magische Ort ..

Zitat:
am 15.01.2005, 14:39 schrieb Kembang

Magie ?!

Eine wahre Begebenheit.

Vor einigen Jahren waren wir zum Sundowner im TJ`s in CD. Dort tat uns ein junger Bursche leid, der sich, obwohl schon total betrunken, weiterhin zudroehnte. Meiner Frau tat dies sehr leid, weil auch wir einen Sohn in diesem Alter haben. Sie erkrankte mehrere Tage. Weil keine Besserung eintrat, entschloss ich mich, in CD einen Arzt oder Apotheker aufzusuchen. Leider ohne Ergebnis. ( Kein Dok. da. ) So entschloss ich mich, nach Amlapura zu fahren, und durch Zufall geriet ich an Wayan Lanus, den ich bis dato nicht kannte. Ich erzaehlte ihm von dem Problem, und nachdem ich in Amlapura war, bot er mir an, zu helfen.

Im Hotel setzten wir uns zu dritt an einen Tisch und Wayan liess sich ein Glas Wasser bringen. Danach zog er einen grossenen Halbedelstein aus seiner Tasche und fing an zu beten. Nachdem der Stein auch Bekannschaft mit seinem Fuss gemacht hatte, liess er den Stein in das Glas fallen und meine Frau durfte nun das Wasser trinken. Sie war so krank, schlapp, der Kreislauf unten, ihr war alles egal.......Sie trank.

Minuten spaeter wirkte sie frisch und auch die Augen bekamen wieder Glanz. Alles war OK. Wayan wollte kein Geld und meinte, gute Taten wuerden sich positiv auf ihn auswirken.




Inzwischen ist mir einiges klarer geworden. Lanus ist Priester im Pura Lempuyang. Ich traf ihn oefters dort. Inzwischen nennt er sich " Wayan Rata Medana ". Von ihm habe ich einiges gelernt. So bringt ein Stein einen anderen Stein zum Rollen.

@Bernd .. Gerertz wuerde dazu sagen ..
"Für einen Ethnologen geht es bei allem darum, dass die eine Sache zur anderen führt, diese zu einer dritten und diese zu wer weiss was".

( Ich denke da auch an den Pura Sambuh, nach dem Du mich per E_mail vor langer Zeit einmal fragtest ). Jahre habe ich mich damit beschaeftigt und auf Bali fuehrte mich diese Spur an die verschiedensten Orte und Tempel. Ich lernte dadurch auch viele Balinesen kennen, welche die unterschiedlichsten Meinungen ueber diesen Tempel hatten. Letztendlich fand ich wie Du weisst diesen Tempel. Hier hatte ich ein unglaubliches Erlebnis, was in die Welt des Sekala Niskala gehoert ..

Viele Gruesse,

-- Kembang --


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05.05.2013, 07:42 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an kembang senden
DrLeonDur
Neu im Forum



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Beiträge: 9

DrLeonDur ist offline
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Hallo,
und was ist so magisch an diesen Orten? Kann mir das jemand bitte erklären? Ich überlege dorthin zu fliegen

20.07.2013, 20:15 Profil von Füge  deiner Freunde-Liste hinzu Email an DrLeonDur senden
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